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DICOM Attribute Converter

DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) ist ein offener Standard für den Austausch von Bilddaten in der bildgebenden Medizin. Somit können Geräte (z.B. Röntgengeräte) und Systeme (z.B. Bildbearbeitungsstationen) unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Trotz grundsätzlicher Verständigung gibt es beim Verbinden verschiedener Komponenten häufig Kommunikationsprobleme aufgrund unterschiedlicher Interpretation der Kommunikationselemente.

Der innovative DICOM Attribute Converter kann selbst komplexe Verständigungsprobleme zwischen verschiedenen DICOM-Geräten lösen - und das mit minimalem Aufwand. Zum Einsatz ist kein Eingriff in die Originalgeräte oder die Originalsoftware der Hersteller erforderlich, die notwendigen Modifikationen erfolgen im Kommunikationsstrom zwischen den Geräten. Der DICOM Attribute Converter wird in die Kommunikation zweier DICOM fähiger Geräte eingebunden. Er empfängt bidirektional alle DICOM Nachrichten, untersucht und modifiziert diese und leitet sie zur anderen Seite weiter. Die gewünschten Modifikationen werden in einer XML Datei beschrieben.

So löscht der DAC überflüssige Zeichen in Feldern (z.B. zu viele ^-Zeichen im Patientennamen), er kann Patientendaten aus einem MPPS (Modality Performed Procedure Step) empfangen und zwischenspeichern, um dann alle Bilder dieses „Procedure Steps“ mit den gespeicherten Patientendaten aufzufüllen. Somit kann z.B. ein fehlendes Worklist-Management auf den Modalitäten ersetzt werden.

Über 60 Installationen sind bei Krankenhäusern und Herstellern von Medizintechnikgeräten bisher im Einsatz.