28. Januar 2021

Interoperabilität in der Chirurgie – Unterstützung durch DICOM

Wie DICOM medizinische Geräte in der Chirurgie unterstützt

Die Interoperabilität in der Medizintechnik hat, nicht zuletzt durch die neue Normalität, enorm an Wichtigkeit gewonnen. Aspekte wie der Datenaustausch über die Fachabteilung hinaus, sowie der Informationswunsch der Patienten und die optimale Versorgung durch interdisziplinäre Behandlung beschleunigen diesen Prozess. Neben medizinischen Geräten bedarf es der Umsetzung von einheitlichen Kommunikationsstandards wie DICOM, um den digitalen Operationssaal zu gestalten.

Der OP ist klassischerweise ein Ort, an dem viele Systeme unterschiedlicher Hersteller im Zusammenspiel funktionieren müssen. Nicht selten sind Eingriffe bei Patienten risikobehaftet. Die heterogene Landschaft verschiedener Hersteller bringt dementsprechend eine Herausforderung bei der Kommunikation mit sich, setzen viele doch auf proprietäre Protokolle. Eine weitere Herausforderung stellt die Variabilität der Patienten und durchzuführenden Operationen, folglich auch unterschiedlichen medizinischen Geräten dar.

DICOM, SDCWussten Sie?:
Einheitliche Lösungen sind im Laufe der Jahre immer mehr in den Vordergrund gerückt. Am vielversprechendsten wird der Standard IEEE 11073, auch SDC (Service-oriented Device Connectivity) genannt angesehen, der sich aus der Initiative OR.NET herausgebildet hat. Dieser steckt jedoch noch in Kinderschuhen und es wird einige Zeit ins Land gehen, bis das SDC Protokoll die Connectivity der einzelnen Devices abdeckt. Zudem ist noch offen, ob damit nur die Kommunikation innerhalb des OPs, also zwischen den Geräten, oder auch nach außen hin zum PACS und KIS abgedeckt wird.

Aktuell wird eine Vielzahl der Geräte im OP über DICOM und HL7 angebunden. Dabei zeigt besonders DICOM Lösungsansätze, die über die Ursprüngliche Verwendung des IHE Scheduled Workflow (sehen Sie her unser Video) hinausgehen.

DICOM in der Chirurgie – der klassische Ansatz

Heute schon in vielen OPs zu finden: Einzelne Systeme wie Endoskope, Kameras etc. verfügen über DICOM Schnittstellen. Die Geräte werden in den klinischen Workflow integriert und die erhobenen Daten (Bildmaterial, Videostreams, Metadaten, etc.) der Untersuchung dokumentiert und im PACS archiviert.

Neue Wege gehen – DICOM für Operationsgeräte

Durch die Anzeige von DICOM Daten aus Voruntersuchungen (CT, MRT, etc.) direkt am medizinischen Gerät oder Monitor hat der behandelnde Arzt – auch in hektischen Momenten – alle relevanten Patienteninformation im Blick.

Beide Ansätze setzen eine DICOM Schnittstelle voraus. Diese zu entwickeln stellt Hersteller medizinischer Geräte vor eine Herausforderung. Die hohe Performance von DICOM in der Praxis (lesen hierzu unser Whitepaper) resultiert aus der Komplexität des Standards.

Die Lösung – DICOMconnect, die normenkonforme DICOM Schnittstelle

DICOMconnect ist die Lösung für eine effiziente Anbindung medizinischer Geräte an die DICOM-Welt. Um den Aufwand und die Einarbeitung in DICOM so gering wie möglich zu halten, setzen eine Vielzahl von Unternehmen auf unsere „All-in-one“ Software Bibliothek DICOMconnect.

Wettbewerbsfähigkeit durch Integration Kurze Time-to-Market Geringer regulatorischer Aufwand Kostenfreundliches Pay-per-Device Modell
Integration Time-to-Market regulatorischer Aufwand kostengünstig
Erreichen Sie mehr Kunden durch Integration in klinische IT (insbesondere KIS, PACS, EPA) Schnelle Verfügbarkeit durch einfache Integration in Ihre Gerätesoftware und danach an die klinische IT Entwickelt nach Medizinprodukterichtlinien um die regulatorischen Anforderungen (MDR) zu erfüllen Nur im Feld aktivierte Geräte benötigen einen Lizenz

Weitere Informationen finden Sie auf der Produktseite von DICOMconnect!

Sie sind an der DICOMconnect interessiert oder haben Fragen?